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II. Band.
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4.56 VIII. Cap. Zufällige Folgen der Ausbreitung des Credits,

dit Schulden und Taxen hervorbringet; wie diese wiederum eine Vermehrungdes Geldes durch Einschmelzung eigenthümlicher Güter verursachen; und wiediese eigenthümlichen Güter einer neuen Gesellschaft von Leuten übertragenwerden, die sonst das geldhabende Interesse ausmachten, und die nachherLändereien überkommen, und das zu der Circulation hinzugekommerie Gelddarein verwandeln. Stellet diese Kette von Folgen nicht einen Cirkel vor, der insich selbst hineinfällt? Und ist es nicht augenscheinlich, daß ohne die Dazwi-schenkamst dieser Maschine, nämlich des nach Maasgabe des Begehrs ange-schafften Geldes, die Kette abgebrochen seyn würde, ehe sie das Glied wie-der erreicht hätte, von dem sie anfieng? Wird nicht die Verwechselung ei-nes geldhabenden Interesse in ein Ländereienhabendes Interesse der Gesell-schaft der Gutsbesitzer unvermerkt Gesinnungen einstoßen, die einem geld-habenden Interesse gleichförmig sind? Ist es nicht augenscheinlich, daß esvon Tage zu Tage mehr und mehr so in England zugeht? Und können wirdaraus nicht die gründliche Sicherheit des öffentlichen Credits dieser Nationprophezeien?

Wenn wir aber an der andern Seite, so wie in Frankreich, finden, daßdie Industrie ihren Reichthum in Friedenszeiten von andern Völkern ziehet;daß die Münze, das Einzige, wodurch der Credit in dem ganzen Reiche circu-liret, dadurch sich vermehret, und auswärtige Ausgaben sie in Kriegszeiten' aus dem Lande schaffen: muß da nicht die Circulation mit der Münze glei-chen Schritt gehen? Ich will lagen: Muß die Circulation sich nicht nach demVerhältniß der Münze richten, und sich darauf einschränken?

Wenn die Sicherheit und der Umfang der freien Einkünfte des KönigsVon Frankreich ihm Credit verschafften, diese Münze zu borgen, und wenndiese geborgte Münze aus dem Lande gesendt würde, anstatt, dass man eineproportionirliche Beihülfe an gangbarem Gelde anschaffen sollte, diese neueAnleihe voll zu machen: wie wird der gewöhnliche Umlauf betrieben wetden?

Hier müssen wir uns an dasjenige erinnern, was wir im rasten Cap. vonden Banken ßgten, da wir die freiwillige Circulation, das Kaufen, von der ge-zwungenen ^ dem Bezahlen , unterschieden. Wir bemerkten daselbst, daß dasBezahlen allemal in die Stelle des Kaufens treten müsse; folglich können wirhier behaupten, daß die Taxen bezahlet werden müssen, ehe das Kaufen, dasist, die Confumtion geschehen kann. Es wird daher der Mangel der Münze

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