zu machen und abzutragen .
allda nach und nach zunehmen, und dann kostet es schon mehr Schwierigkei-ten, es dahin zu bringen, daß das Geld in England überflüssig wird.
Will man sagen, daß die Taxen schon alle Schranken übersteigen, so sagtman mit andern Worten, daß dieNation in keinem Vertheidigungsstande mehrist; denn wenn Britannien wiederin einen unvermeidlichen Krieg verwickelt wer-den sollte, so wird daraus folgen, daß unumgänglich mehr Taxen gehoben wer-den müssen, oder die Nation wird gezwungen, sich allen Bedingungen, welcheihr ihre Feinde vorschreiben, zu unterwerfen.
W enn es dannenhero wahr ist, daß die T axen noch vermehret werden kön-nen, so isteben am Ende eines Krieges die geschickteste Zeit dazu, weil alsdann einjeder Umstand den Plan begünstigt, wie wir nun erklären wollen.
Wir haben oben gesagt, und die Erfahrung lehret uns die Wahrheit davon,daß am Ende eines Krieges dieCirculation zu voll vorn Gelde zu den einheimi-schen Bedürfnissen sey, undderUeberfluß desselben in liegende Gründe realistrtwerde. Dieses ist dieFolge, wenn die Nationalausgaben plötzlich einhalten. Wenndie Taxen zu derZeit vermehret würden, so würde ein Theil des überflüssigenGeldes durch die Vermehrung der einheimischen, durch die Auflagen verursach-ten, Circulation, seinen Abfluß finden; diese Vermehrung würde in die Schatz-kammer circuliren, anstatt, wie oben gesagt, den liegenden Gründen einverleibetzu werden; und wenn sie in die Hände der Regierung gekommen, so würde diesesie den Gläubigern zur Bezahlung eines Theils ihres Capitals überliefern. Da wirdes von neuem überflüssig werden,weil wir überhaupt bemerket haben, daß dieje-nigen, die ein Eigenthum in den Fonds haben, nicht im Stande sind, unvermu-thet erhaltene Gelder zu verzehren, man findet vielmehr, daß sie weit weniger,als ihre Einkünfte, verbrauchen. *)
P p p 3 Aber
*) Die Erfahrung lehret, wenn die Schulden einer Nation zu einer Höhe gestiegen, so wer-den die öffentlichen Gläubiger, wegen der Bequemlichkeit und des Ueberstustes ihrerUmstände, Leute von grossem Ansehen. Sie haben die vielen heimlichenAusgaben nicht,die die Eigner von Ländereien haben. Sie machen eine Glaste im Staat aus, die erst kürz-lich bekanntworden; das Capital ihres Vermögens ist verborgen; und die Meinungenvon ihrem Ansehen und Range find noch unentwickelt. Dahingegen ist die Familie einesLandeigenthümers bekannt, er kann mehr Ausgaben machen, als feine Vorfahren, ohnedass man sehr darauf achtet: aber macht er weniger, so fällt er gemeiniglich in der Hoch-achtung seiner Nachbarn, welche selten Umstände, die steh nur vermuthen lasten, miteinander verbinden. Ein Erbe eines Landsitzes ist von Jugend auf in den Begriffen erzo-gen,