und ihrem eigentlichen Gegenstände. ^01
würde dem völligen Product der Erde und der völligen Indüstrie des Landesnach Abzug der physikalischen Bedürfnisse aller Emsigen gleich seyn; und diesephysikalische Bedürfnisse dürften denn nicht abgezogen werden; weil wir an-nehmen, daß solche durch die Hervorbringung des Ueberfchusses selbst con-sumirt werden, so wie der wälle richte Theil des Seewassers consumirt wird,ehe man das Salz erlangen kann.
Dieses erläutert dasjenige, was wir gesagt haben, nemlich, daß dieFrüchte der Erde, erst nach Abzug der nöthigen Unkosten, die, sie zu erhalten,aufgewandt werden, als dafeynde zu rechnen sind. Denn obgleich ein Päch-ter seinen ganzen Vorrath von Getraide nach der Erndte besitzet, so ist dochfür ihn ein Theil desselben entweder von seinem eignen Vorrathe oder vonanderer ihrem verzehret, die ihm Lebensrnittel und Benöthigtes, zu der Zeit,als es noch heranwuchs, vorstreckten; folglich gehört dieser Theil weder demGrund und Boden, noch dem Pächter.
Will man dennoch lagen, daß man annehmen müsse, daß das Ganzein Absicht des Staats existiren müsse, so gebe ich diesem Satze Beyfall: aberunserm Grunde zufolge, muß man nicht annehmen, daß es zum besten desStaats zum Nachtheil des Pächters exislire; aus der Ursache, weil mansiuppo-niren muß, daß die völlige Ausgabe des Pachters von dem Ueberschußder Indüstrie anderer Leute genommen sey; und wenn man also annimt, daßder Vorrath des Getraides in Absicht des Staats existire, weil es in des Päch-ters Scheune sich befindet, so muß man zu gleicher Zeit nicht annehmen,daß der Ueberschuß der Indüstrie, den er verzehret hat, zum Beßten desStaats existire. Da man aber supponirt, daß der Pächter die Taxe von demwas er geborgen und verbraucht hat, bezahlt habe, so muß er dieses denenwieder abziehen , die ihrer Seits sein Getraide verbrauchen; und wenn ers ab-ziehet, so kann man nicht sagen, daß er es bezahlt, ob der Staat gleich sovieldabey gewinnet, als wenn ers thäte.
Erstehet man nicht aus dieser Zergliederung, dass ein Staat nurfreiwillig und verhältnismäßig, aus dem Ueberschuß der Früchte und Indü-strie die Taxen heben könne? Nun ist aber dasjenige, was wir in Beziehungauf den Emsigen hier den Ueberschuß genannt haben, der nothwendige Fondder Confumtion für alle Reichen und Müffigen; wenn folglich der Staat ir-gend einen Theil der Quantität verminderte, so würden die Reichen und Müssi-Qrunds der Staatsro. Jl. Band » R r r gen