Band 
II. Band.
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5 02 lt Cap. Von den Proportmaltaxen y und ihrem &c.

gen dessen beraubt werden, daraus sie sattsamen Unterhalt haben: aber in Be-tracht dessen, dass diejenigen, welche nicht arbeiten, Geld als den Preis allerDinge, zum Gegensatz dessen, was sie gebrauchen, hingeben, tritt der Staatzu, und spricht: wir fodern nichts von denen, die nichts als ihrephysicalischeBedürfnisse haben , diese sind ihnen zu nehmen erlaubt; wir nehmen nichtsvon ihrem Ueberschuss von ihnen, diesen erlauben wir ihnen, an euch zu ver-kaufen: aber ihr, die ihr nicht arbeitet, und in euren Kästen alles habt, wo-mit ihr die Arbeiten eurer fleissigen Bruder kaufen könnet, sollt von dieserArbeitkeinen Vortheil ziehen, oder ihr müsset dem Staat einen gewissen Werthvon eurem Vermögen, nach Maasgabe der Arbeit und der Frucht, die ihrzu verbrauchen im Begriff seid, entrichten, wenn ihr gleich nichts zur Her-vorbringung derselben ausgegeben habt.

Hieraus erhellet unwidersprechlich, daß keine Taxe ohne Geld aufge-legt werden kann: denn wenn der Staat seinen Theil von dem wirklichen Ue-berschuss nehmen, und aus dem Lande schaffen lassen wollte, so würde ein Theilder Einwohner verhungern. Da aber ein gleicher Gehalt gefunden, der vondem Ueberschuß selbst völlig unterschieden, und für den Unterhalt ohneNutzen ist, so wird das Product der Industrie dem Gebrauch derer überlassen,die es nöthig haben; der Staat nimmt den Theil des gleichen Gehalts, der ihmgefällig ist, von den Müsligen, und niemand kommt um, als der kein Geldhat, der ohne Industrie ist, und dem die Gabe, das Mitleiden der Gütthäti-gen zu erwecken, fehlet.

Diese einfache Vorstellung einer der verwinkeltsten Geschaffte hat michin den Stand gesetzt, den Hauptgrundlatz der Proportionalschätzung zu erwei-sen. Findet man meine Schlüsse gegründet, so behalte man sie im Gedächt-niß, denn bey fast jeder neuen Verbindung werden wir Gelegenheit haben,uns daran zu beziehen.

III, Cap.

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