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III. Capitel.
Wie fleisfige Leute die proportionellen Taxen wieder an sich zurück«ziehen; und wie dieses die einzige Ursache iß, warum die Taxen '
den Preis der Waaren erhöhen.
liiere Begriffe werden in der Theorie der Proportionalschätzung dadurch
verwirret, dass der Fleißige genöthigt ist, anstatt des Ueberfchustes, sei-ne ganze Arbeit zu Markt zu bringen.
Jch will daher annehmen, dass er von einem Theil feiner Arbeit Gläu-biger , und von dem andern Eigener ist. Das wird dieselbe gleichsam in zweyTheile theilen, welche ich A und B nennen will.
A stellet den Theil vor, von dem er Gläubiger ist, und ersetzet alle Un-kosten, die er bereits gehabt hat, oder wie wir es genannt haben, feine phy-sikalischen Bedürfnisse. Wir haben gesagt, dass dieser Theil anzusehen w äre,als ob er von dem Arbeiter gleichsam verbrauchet worden, und wenn solchermit einer Tatfe belegt wird, so muss sie ihn nicht betreffen, ich will sagen,er muss solche völlig von der Person wieder an sich ziehen, an die er diesenTheil überlässt. An der andern Seite stellet B den Theil vor, davon er Eignerist, nämlich seinen Gewinn; und dieser mag nach Gutstnden der Regierungtaxirt werden oder nicht.
Wird er in den Händen der fleißigen Leute, ohne dass er veräußertwird, taxirt, so wird diese Taxe von einer willkührlichen oder cumulativenNatur und Beschaffenheit seyn. Bleibt er bey ihm frey, und wird bey demKäufer desselben taxirt, so wird sie zu der proportionellen Gattung gehören,wie wir nachher .sehen werden.
Weiter: in dem ersten Fall wird es dem anwachsenden Reichthum derfleißigen Leute Einhalt thun: in dem andern wird es die Verschwendung desKäufers beschleunigen.
Es wären demnach die Taxen von der ersten Art eigentlich in den Län-dern aufzulegen, wo der Staat über den zunehmenden Reichthum eifersüch-tig ist, wie wir im eysten Capitel des zten Buchs angemerket haben. Wenndagegen der Käufer mit einer Taxe belegt wird, dann wendet sich die Balanzzum Vortheil der Fleißigen nach Maasgabe des völligen Betrags von B, und
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