Band 
II. Band.
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514 & l P- Mittel wider‘die Unbequemlichkeiten,

Bey allen Arten dieser Auflagen finden wir, dass die Taxe ganz regel-mässig von Hand zu Hand ersetzet wird 5 sie iit so genau mit der Waare ver-bunden, dass sie einen so wesentlichen Theil des Werths ausmachet, als dasFuhrlohn, Packen und dergleichen zufällige Unkosten auf die Preise geschla-gen werden. Sie kann niemals auf den Fleißigen Einfluß haben, der nicht Lon-fumirt; und nie von dem, der es thut, vermieden werden. Solche Auflagenmüsseu demnach nothwendig den Werth der geschätzten Waare steigern.

Nachdem wir bereits die vornehmsten Vortheile der Proportionaltaxenangezeiget haben, nämlich die ganze Last den Reichen aufzubürden, denenwir den Namen der müßigen Verbraucher gegeben haben, um sie desto besservon der begüterten Classe der Fleißigen zu unterscheiden: so muss ich nun dievornehmsten Beschwerden anzeigen, darüber man sich bey dieser Art derSchätzung beklaget, und die Grundsätze bemerken, aus denen sie bestätigtund gehoben werden können.

Die vornehmsten Beschwerden, welche gegen die Proportionaltaxen an-geführet werden, lassen sich auf diese drey einschränken.

1. Dass sie die Wirkung haben, den Preis der Arbeit und das Productdes Fleisses zu steigern, und dadurch der Ausnahme des ausländischen Handelsschädlich werden.

2. Dass sie dieConsumtion verhindern, indem sie die Preise vieler Dingefür Leute vorn Mittelstände zu hoch treiben.

z. Daßsiesowolin derEinhebung kostbar, als wegen der vielen Beschrän-kungen, womit die Freiheit zur Verhütung des Betrugs belegt ist,sehr drückend ist.

Es

Der Tabac ist mit der Salztaxe von gleicher Beschaffenheit. Die Generalpächterhaben die aussclilieffende Freiheit, ihn zu einem vorn Könige veftgesetzten Preisezu verkaufen.

Für die Tabackspacht wird 15 Millionen bezahlt.

Die aides find unsern Accisen ähnlicher, als die obgedachten. Sie bestehen ausden Zöllen auf flüssige Sachen, die entweder zur Stadt gebracht, oder einzeln inöffentlichen Häusern verkauft werden, und auf alle Artikel von Nahrungsmitteln,die man im Ganzen verkauft , außer alle Arten vorn Getraide, welche frey find.Sie fassen gleichfalls eine Menge anderer Zölle in steh, welche zu erzählen über-flüflig ist. Sie werden von den Taxeinnehmern an den Thoren jeder Stadt ein-gehoben, die ebenfalls alle öffentliche Häuser, wo der Verkauf im Kleinen mit ge-wissen Taxen belegt ist, besuchen. Die aides find um 38600000 Livres verpachtet.Dieses waren die Preise der Pachtung 1755. Seitdem haben sie steh 176a ver-mehret , als wir angemerket haben.