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II. Band.
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516 V- Cap. Mittel wider die Unbequemlichkeiten ,

einschränken, mit allem möglichen Eifer arbeiten, und doch nicht vermö-gend seyn würde:, den Markt zu den gewöhnlichen Preisen zu versorgen.

Wenn in irgend einem Lande das Werk solcher Fabrikanten, die Auf-wand machen, und einige Tage in der Woche müssig gehen, und doch vonihrem Lohn leben können, einen guten Markt trifft, so beweiset dieser ein-zige Umstand ausser allem Streit, dass die Lebensrnittel in diesem Lande, we-nigstens im Verhältnisse mit den einländischen Marktpreisen, nicht zu theuerfind; Und wenn Consumtionstaxen in der That den Preis der nöthigen Be-dürfnisse, über den vorigen Fuss, erhöhet haben, so kann dieser Aufschlageigentlich die Industrie nicht hindern; er kann von Müßiggänge abhalten;und der Müßiggang wird nie ganz und gar ausgerottet werden, bis die Leuteauf eine oder andere Art werden gezwungen werden, sowol von dem Ueber-fluss abzustehen, als sich keine Feyertage mehr zu machen.

Die Leute find sehr geschickt, aus dem, was, nach ihrer Meinung,nach den besondern Verbindungen, die sie sich selbst entwerfen, Wohlseynsollte, Schlüsse zu machen; und deswegen denkt man insgemein, weil dieTaxen in England höher sind, als in einigen andern Ländern, dass der aus-wärtige Handel dadurch Schaden leiden sollte. Allein, ich stelle mir vor, daßdie Trägheit und Faulheit der Leute, und der Mangel des Ehrgeizes bey dengeringern Clafl'cn, ihre Umstände zu verbessern, mehr zu der Einschränkungder Producten ihres Fleisses und daraus entstehender Erhöhung der Preise bey-trägt, als irgend eine Taxe auf die Lebensrnittel, die bisher in diesem Reicheaufgelegt worden ist.

Das Wesentliche dieser Lehre ist durch die Erfahrung bewiesen, unddurch unser natürliches Gefühl bestätigt. Viele sind erstaunt, wenn sie ge-sehen, wie gut diejenigen, die Handarbeit treiben, in theuren Jahren leben,da solche oft den Preis der nöthigsten Lebensrnittel verdoppeln. Findet mannicht, daß sie in schlechten Jahren weit fleißiger bey ihrer Arbeit sind ? Be-suchen sie dann die Schenken, wie in den Jahren des Ueberstuffes ? Findetman sie die halbe Woche müßig ? Wie sollte eine solche von der Hand derNatur aufgelegte Taxe einen solchen Sporn des Fleisses abgeben, und eineandere, die jener in ihren Wirkungen ähnlich, aber von Menschen angelegtist, solche schädliche Folgen hervorbringen ? Wenn eine Reihe schlechterJahre, ich darf nicht sagen, eine Vermehrung der Taxen , lange genug an-hielte,