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II. Band.
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welche aus den Proportionaltaxen entstehen. y

hielte, um die Handarbeiter zu einer Fertigkeit in der Massigkeit und im Fleisszu bringen, so würden sie bey der Zurückkunft des Ueberflusses und der nie-drigen Preise dasjenige in ihre Kasten sammeln, was Viele von ihnen mit Uep-pigkeit und Schweigerey verschwenden.

Selbst dieser Schluß wird zu allgemein seyn, wenn wir jede Verbindungannehmen. Es giebt Handarbeiter, die sechs Tage in der Woche scharf ar-beiten, und massig leben, und am Ende, unerachtet des hohen Preises derArbeit, wenig übrig haben. Leider! sie haben soviele Mäuler zu füttern,und nur zwo Hände, das Nothwendige herbeizuschaffen. Dieses ist die un-glückliche Mitbewerbung, davon wir soviel im ersten Buche gesagt haben,und dadurch grossem Elende eine Thür geöffnet wird. Entweder die Unver-heiratheten gewinnen, was die Verheiratheten gewinnen sollten, und werdenausschweifend, oder die Verheiratheten gewinnen nicht mehr, als die Unver-heirateten gewinnen können, und werden elend.

Die Vergleichung zwischen beiden musste den Preis des Lohns in jedergegenwärtigen Gesellschaft bestimmen.

Die Mittel gegen diese ungleiche Mitbewerbung, die von der glückseli-gen Freiheit, die wir gemessen, herstieffen, sind an einem andern Orte inBetracht gezogen.

Die Inconvenienz, die wir hier untersuchen, wird durch eine Ab-schaffung der Taxen nicht gehoben werden; sie wird auch durch Vergröße-rung derselben nicht zunehmen, solange die Handarbeiter, überhaupt ge-rechnet, Ueberfluß und müssige Tage haben.

Ich mache aus diesen Umständen den Schluß, daß, wenn der auswär-tige Handel durch die hohen Warenpreise auf unsern Märkten leidet, daßLaster nicht aus unsern Taxen, sondern aus unserer einheimischen Verschwen-dung entstehet, dadurch der Begehr im Lande anwächset. Wenn wir weni-ger Aufwand machten, und überhaupt in unsern Einrichtungen sparsamer wä-ren, so würden sich alle Classen der Fleißigen, von dem Verkäufer im kleinenan, bis zu dem geringsten Handarbeiter, mit mäßigern Vortheilen begnügenlassen. Daß denn doch der Staatsmann fein Betragen nicht nach Muthmaßun-gen einrichte, noch irgend etwas aus der Theorie oder aus Gründen a priori,die von den vermuthlichen Wirkungen der Taxen hergenommen sind,Grunds, der Suatsrv'. II Band. T11 schlieffe;