welche aus den Proportionaltaxeu entstehen .'
Vermehrung: da hingegen, wenn die Natur eben dieselbe, und sogar größereWirkung hervorbringt, sich die Leute dem unterwerfen, was, ihren Gedan-ken nach, von der Hand Gottes kommt, und sich mit der Hoffnung bessererZeiten trösten. Ich will diesem Grunde alle seine Kraft zugestehen. Alleinich muß dabey anmerken, dass, wenn die Handwerker, solchergestalt mitdenen, die sich ihrer bedienen, handeln, und auf eine Vermehrung ihresLohns bestehen können, die Frage am Markte grösser seyn muß, als das, wasan Arbeit geliefert wird. Dieses ist der Umstand, der den Preis der Arbeit er-höhet. Fällt der Begehr am Markte, so werden die Preise der Arbeit, unge-achtet aller Ursachen, weswegen sie steigen sollten, fallen. Alsdenn wird, wiewir öfters angemerket haben, eine schädliche Mitbewerbung unter den Ar-beitern entstehen, und sie werden einander aufreiben. Steigt der Begehr amMarkte, so mögen die Handarbeiter, nach Maasgabe des steigenden Marktes-,ihren Lohn erhöhen; sie mögen in den wolfeilslen Jahren den höchsten Lohnziehen; die halbe Woche trinken, und den, für den sie arbeiten, verlachen,wenn er denkt, sie sollen um weniger Lohn arbeiten, um seine Vortheile aufdem steigenden Markt zu vermehren.
Ich habe mich bemühet, diese Frage auf verschiedene Seiten vorzustel-len, um verschiedene Grundsätze desto besser darauf anzuwenden, und amEnde muß ich vestsetzen, daß Proportionaltaxeu i) ohne Zweifel den Preisjeder Waare, worauf sie eigentlich und unmittelbar gelegt sind, erhöhenwerden; und wenn sie auf Brod und andere Nahrungsmittel gelegt werden, sowird der Preis dieser Dinge sogleich verhältniftmässig steigen; aber der Preisder Arbeit wird nur nach Beschaffenheit der Umstände als eine Folge von je-nem steigen.
Wenn Taxen auf die Arbeit eines Tages gelegt würden, so würden sieden Preis der Arbeit dieses Tages erhöhen. Ich verstehe darunter, dass, falls jed-weder, der einen Mann auf einen Tag gebraucht, dem Staat einen Pfenningfür die Erlaubniß, ihn zu gebrauchen, zahlen müßte, so würde dieser, derden Arbeiter gebraucht, zum wenigstens einen Pfenning auf das Tagewerkschlagen, das der Arbeiter verfertigt hat. Wenn dem Arbeiter jährlich eineTaxe von gleichem Gehak aufgelegt würde, so würde solches eine cumulativeoder willkührliche seyn, und den Preis des Lohns keinesw egs nach Maasgabederselben erhöhen; würde aber dem Arbeiter ein Pfenning des Tages aufer-
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