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II. Band.
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l ^22 V<Cap. Mittel wider die Unbequemlichkeiten ,

ander, in Rücksicht auf alle Classen der Handarbeiter in einem Volk, übe»tragen könnten.

Könnte man einen Plan entwerfen, entweder den Preis des Getraidesauf einen gleichförmigen Preis zu erhalten, oder auch zu allen Zeiten densel-ben auf is oder 20 p. C. etwan einschränken; und könnte dieses zu einer Zeitdurch Hülfe einer Taxe, und zur andern, gleichsam durch eine Vergütungausgerichtet werden, so würde es gewiss eine vortreffliche Wirkung haben.Es würde gewissermaßen den Unterschied zwischen den guten und schlechtenJahren aufheben. Da die Fleißigen finden, daß sie zu aller Zeit sich beinahezu gleichen Kosten unterhalten können, so werden sie keine Empfindung vonden abwechselnden Beweggründen haben, zu einer Zeit müssig und ausschwei-fend, und zu einer andern fleißig und mäßig zu seyn.

Ich bin bey der Beschaffenheit dieser ersten Beschwerde, die aus denProportionaltaxen entstehet, so weitläuftig gewesen, daß ich bey der zwotenwenig zu sagen habe. 'Diese besteht darin,

2) daß sie die Consumtion verhindert, indem sie die Preise für Leutevorn Mittelstände zu hoch treibet.

Ich muss bey der Beantwortung dieser Beschwerde anmerken, dass derganze Belauf der Proportionaltaxen dem fleißigen Consumirenden insoweitwieder ersetzt wird, als sie von Dingen, die zu seinem Unterhalte nöthig sind,gehoben werden: wenn er aber müßig ist, oder überflüssig consumirt, so ge-hört er mit den Müßigen und Reichen in einer Classe. Wenn nun die Markt-preise, in Beziehung auf das Einkommen gewisser Privatpersonen, hoch sind,so kann dieses nur daher kommen, weil der Vorrath von den Sachen, die siezur Consumtion nöthig haben, das Verhältniß des Begehrs derer, die reicherfind, nicht übertrifft.

Wenn demnach der Marktpreis den Handarbeitern solche Vortheile ge-währet, dadurch sie müssig und.verschwenderisch werden, wie kann denn dieVermehrung dieser Vortheile, durch die Aufhebung der Taxen, und darauffolgende Verminderung des Preises der Nahrungsmittel, jemals dieMitbewer-bung der Reichen vermindern, wenn nicht der Vorrath vermehret wird?

Wenn aber die hohen Preise unserer eigenen Märkte, die Nachfrageder Fremden abschneiden, dann muß jeder im 10 und igten Capitel des 2tenBuchs angeführter Grundsatz angewandt werden, sie herunter zu bringen, und

insofern