Band 
II. Band.
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welche am den Troportionaltaxen entstehen, ^21

Wenn die Hände, die zur Arbeit gebraucht werden, nicht fleislig sind,so ist das erste Mittel, den Preis ihres Unterhalts durch eine Taxe zu erhöhen.Dadurch wird ihr Lohn nie erhöhet, bis der Markt für ihre Arbeit einen bes-sern Preis zustehen kann. Wenn sie alle vollkommen zu thun haben, undman wünscht, den Preis der Arbeit durchgehends herunterzusetzen, so mussman einige von den Auflagen, die auf die Lebensrnittel Einfluß haben, auf-heben, und zu gleicher Zeit nach und nach neuen Arbeitern etwas zu thungeben, um die Mitbewerbung zu befördern, dadurch sie allein werden ge-zwungen werden, nach Maasgabe ihre Preise zu erniedrigen. Die ganze Fein-heit bey diesem Geschaffte beruhet darauf, daß man die Mitbewerbung ver-hindert, nachdem die Fleißigen auf mäßige Vortheile herabgesetzt sind; unddie Mitbewerbung zu befördern, oder den Preis des Unterhalts zu erhöhen,bis die Vortheile auf gehörigen Fuß gebracht sind. Da wir von diesen Grund-sätzen im i8tenCap. des zten Buchs so vollständig gehandelt haben, so be-ziehe ich mich hier darauf.

Ich habe gesagt, dass der Preis der Arbeiter nicht durch den Preis desUnterhalts, sondern durch den Preis, den die Arbeit auf dem Markt gilt, ge-setzt wird. Nun sage ich, daß der Preis des Unterhalts gewissermaßen einengrossen Einfluss auf den Marktpreis haben kann. Dieses ist eine neue Ver-bindung.

Der erste Satz ist unleugbar. Der Marktpreis setzt allemal den Preis derArbeit, weil er ihn ordentlich, nach Maasgabe seiner eignen Veränderungen,verändert: hingegen der Preis des Unterhalts hat nur einen Ewfiuß darauf, weilzween Umstände diesen Einfluß zerstören können. Ein starker Begehr nachder Arbeit wird den Preis des Lohns in wolfeilen Jahren erhöhen: ein gerin-ger Begehr wird den Preis des Lohns in theuren Jahren erniedrigen. Wennwir dannenhero sagen, dass der Preis des Unterhalts auf den Marktpreis einenEinfluß hat, so verstehen wir nur darunter, daß der Preis des Unterhalts,wenn man gute und böse Jahre im Durchschnitt nimmt, einen gewissen Ein-fluss auf die Einrichtung des Preises habe. Aber dieser im Durchschnitt ge-nommene Preis des Unterhalts, kann nicht allenthalben den Preis der Arbeitsetzen; so wie der Preis der Ladung eines Schiffs im Durchschnitt den Preiseines jeden Theils desselben nicht setzen kann; weil die vorfallende Verände-rungen in einer zu grossen Entfernung der Zeit sich ereignen, als dass sie ein-

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