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II. Band.
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werden mit einander verglichen und weiter untersuchet. ^33

mit einer Taxe belegen, weil er einen Kops hat, ist weit unerträglicher, alswenn man feine Hände nach Maasgabe des täglichen Verdienstes mit einerTaxe beleget.

Wenn die willkürlichen oder cumulativen mit den proportionellenTaxen,in Rücksicht auf die verschiedenen Wirkungen, welche die Taxen überhauptnach unsern Gedanken haben, verglichen werden, so findet sich, dass siebeideMie Contribuirende nur auf verschiedene Art irre machen.

Bey den cumulativen Taxen siehet die bezahlende Person nicht allemaldie Ursache ihrer Bezahlung ein. Sie bildet sich ein, daß sie deshalb mit einerAbgabe beleget werde, weil es bekannt ist, daß sie eine gewisse Summe zu be-zahlen vermögend sey.

Bey den Proportionaltaxen ist der Irrthum von anderer Art. Wenn je-mand eine Waare zum Gebrauch kaufet, die eineAccise bezahlt hat, so merkter nicht, daß der Preis, den er dafür bezahlt, eine Abgabe von seinem vor-herigen Verdienst, zum Beßten des Publicums, in sich fasst; aber er machtden Schlußdaß dieses alles nothwendig sey, um ihm das zu verschaffen, waser gern gebrauchen will. Ein Exempel wird es deutlich machen.

Gesetzt, es würde auf alles Fuhrwerk mit Rädern eine Taxe gelegt, undjeder müßte, nach Maasgabe der Anzahl der Fuhrwerke, die er zu seinemGebrauch hielte, dem Staat eine gewisse Summe bezahlen. Der Taxenein-nehmer kommt am Ende des Jahrs und fodert die Summe. Der Mann beklagtsich, daß er die Freiheit nicht habe, eine Kutsche oder Calesche zu halten,ohne eine Abgabe davon zu bezahlen, und daß er, da er nur ein Fuhrwerkund ein Paar Pferde gebraucht, für verschiedene Räder bezahlen muß.

Gesetzt nun, daß diese Cumulativtaxe", in eine proportionelle ver-wandelt wurde, und man von den Rädern ein Stempelrecht, oder dergleichen,an den Rademacher bezahlen müßte: so würde der Preis sogleich in die Höhegehen; aber'dieses Aufschlags würde derjenige, der ein Fuhrwerk hält, baldgewohnt werden; und diese hinzukommende Kosten, würden ihm nicht lä-stiger seyn, als wenn er für eine kostbarere und neue Art von Rädern sovielmehr gäbe: kurz, die Räder würden durchgehends theurer werden, und inkurzer Zeit würde niemand mehr fragen, woher es käme, oder sich einmalüber die Auflagen beschweren.

Grunds, der Staatsw. II. Band.

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