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«ms, oder in saüaten und tuncken, in füllst l, an hünern undiamm-fleisch angenehm zu genießen ist- und in der artzneynicht geringere krafft hat, denn der gemeine ampffer. Feld-
cmpffer, kleiner sattrampsscr-,^cccvL> arvcnlis lsirceo-
iers, hat mit dem gemeinen gleiche krafft. Lar,/-/».Schnöd. Elsh.
^mxkickeLtrum, Bey den alte»/ ein schau-
platz in die runde gebauet, in dessen »litte gefcchte, kampff-ja-gcu, und andere lustbarkeiten dargestellet worden.
ÄNk^l,Schwartz-amscl/Wirrnis, ^lerul, 18 : /l/rr/r. Einvogel, dem kramsoogcl an grösse gleich, schwach von federn/das männlein hat einen gelben/ das werblein einen schwär-peil schnabcl. Er nähret sich wie der krammsvogcl, vonwachhoider-hvllunder-und crlcs-becren, auch würmlei»/ flie-gen und schnccken, lernet auch pfeiffcil/ und menschliche wei-st» nachstimmen. Jm sommer hält er sich in hohen wälderii/im winter in gchägcn und duschen. Er heckt sehr zeitig- unddas jähr zweymai/hat bis fünff eyer/ die grün und röthlichgesprengt sind. Man fangt ihn in denen/ aufdem Heerd/Midaufdcr leim - stanzen. Von einigen wird er vor ungesundgehalten/ insonderheit wenn nach lehr eine gute brühedarüber gegossen/ oder er in eine pastetc geschlagen wird.Den« aber andere widersprechen. In grosse vogel- Häuserdienet er nicht-weil er bißig ist/ und die andere vogel beun-ruhiget. Eine besondere art sind die ring - oder mcer-amseln, ein schöner vogel, weiß und sthwartz-brau» gescheckt,mit einem weisst» ring um den hals. Er hält sich in gebür-gt» auf, streicht im herbst, aber nur kurtze zeit, ist fräßig, falltgern ein, und verführt auch andere, daher ihn die Vogelstellergerne sehen. Noch eine andere art sind die wasser - amftln,die haben einen dunckeifalbe« kopffund rücken, die flügel asch-farb und schwärn, den hals und die brüst weiß, den bauch rothmit weisscn oder grauen flcckeii,rothcsüssc,eincnkur«en undschwartzcn schwang. Hohb. Elsh. jagd-und
weidcw. Anmerck.
ÄlNt, Ollicium, LAsr-Fa, tMaa. Insgemein eine würde,so eine verwaltung und Verrichtung mit sich sührt, im gcist-odcr weltlichen stände. In dem verstand bekommen die alli-ier nach ihrem unterscheid verschiedene bcvnahmen, daß siekirchen-sckul-reichs-land-bof-stadt-adclrche, bürgerli-che, obrigkeitliche, richterliche, u. a. m. ämter hcissen.Sein amt tkun, heisset dasjenige ausrichten, wozu mankrafft seiner bedienung verpflichtet ist. An», Ambacht,pfleg«, Ollicium, Ein gewisser bczirck landes,
der unter einer verordneten pfleg-und verwaltung in ge-richts- und haußhaltungs- fachen stehet. Die so zu der ver-waltuug verordnet, werden beamren genennet. Der, soüber ein amt gesetzt, wird ein amtmann, amr-sckösser oderpflegen betitelt, und hat zuweilen einen hauprmann über,und allezeit etliche andere bedienten unter sieh. Die seinergerichtbarkeit unterworffen, werden amtsassen genennet,wann aber einwohncr seines amtes sind, die seine gerichtbar-keit nicht erkennen, die heissen schriffrsasien. Er darffaucheinen einwohner eines andern amts, das seinem landes - Her-ren nlit unterworffen ist, ohne den andern amtmann zu be-grüßen, vor sein gericht laden. Er ist schuldig, die amts-bücher und regisier ordentlich zu halten, damit sie als glaub-haffte Urkunden gelten mögen, und weml er die haußhaltungmit verwaltet, auch die amrs-rcchnungcn zu führen. Der-gleichen ämter nehmen ihre bcnennung von der siadt, in wel-cher die beamren ihren verordneten sitz und wvhnung haben,und sind im umfang grösser oder kleiner, nach dem unter-scheid der landschaffre» und deren eimichtung. Die dem be-
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amten gewidmete wvhnung wird auch das amt und das ge-mach, wo er sein amt ausübcr, die amtstnbe geheißen. Einfvrmular der bestallung eines amtmanns, ingleiehen einesamtschreibers, nach allen den besondern stücken ihrer schnl-digkcit hat Seckend. ^lmt, Ollicinm, eMcst, S-,,
Ein Oollcglum, vdcr gewiffc personell zu einer gewissen Ver-richtung verordnet. 2» solchem sinn wird das Marschal-len-amt, und andere Hof-ämter, das sreur-accrse-;oll-pofl-billet-pest-und andere ämter benennet, weil sie das,so dieselbe dinge angehet, zu besorgen haben. Gleichen nah-men führt der ort, wo sie sich zu vcrstmmleii pflegen. Amt,Zäinsst,Iniiiiilg/tiollcAium opißcuni,
Gefcilschafft vieler leurc, die einerley handwcrck oder gcwerbtreiben, und durch gewisse Ordnungen unter einander verbun-den sind. Das Amt berußen, heisset das handwcrck oderdie Vorsteher desselben auf eme zusainmenkunfft bestimmen.Ein geschlossen Amr, heisset eine zunfft, die aus eine gewisseanzahl meister cingeschranckt ist.
Amrs-cammer, s. Lammen.
ÄkN>k!etUNk,-iiuu!cc->m, ^„„//rec.Ein jedes heil - Mittel,so durch eine verborgene krafft kranckheiten abhält oder ver-treibt, wenn es bloß äusserlich a» den hals gehangen, odersonst am leib getragen wird. Etliche derselben bestehen aussegcii-sprüchen oder »»vernehmlichen Worten und zeichen, dieaufgcwisse weise geschrieben oder auf mctall gegraben sind,oder auch in anderen dingen, die natürlich keine wirckung ha,
. be» können, und solche alle werden von klugen ieutc» als un-vcrnmifftig verlacht, von christlichen scelcn aber als aber-gläubisch verworffen. Andere bestehen in natürlichen din-gen, aus den drey reichen genommen, und diese werden nichtnur zugelassen, sondern auch als kräfftigc und sichere Mittelangerathen.
O, und viel andere, sonderlich die Eb)-m1cischreiben einemcnge solcher hülsss-mittel für, die aber nichtohn unterscheid und genügsame Prüfung anzunehmen.
Ana, s. Aa.
ÄttettttPÄett, Elephanten-läus, ^uacarällun,
-L-. Frucht eines baums, so in Ost-Indien wächst. Siegleichet an gestalt und färben einem hertzen, davon sie auchden nahmen hat. Sie ist sehr hitzig, und dienet zwar zursrärckung der lebeiis - geistcr, will aber vorsichtig gebrauchtseyn, wenn sie nicht schaden soll. In den Ap .»Hecken hat ma»davon eine lattwerge, an deren statt abcr die lerrgua-niuürsris dienen kan, ein Honig und ei» öl. Schnöd.
Attergramma, s. Letter-wechsel.
AlmUstS, ^nslvlis, Litt kunst-wort in der ge
lehrten spräche, wodurch bedeutet wird, die auflösung einerrede oder frage, durch Untersuchung iyrer gründe, derselbe»folgen und zusammenfngulig : oder die crforschung einesdinges, welches nur überhaupt und ins grosse bekannt ist,durch dessen auflösung in seine theile und stücke, aus denen esbestehet, damit dessen eigenschassten besser erkannt werde».Also stellen die LrMiirarici oder sprach-künstlcr die analisinder Worte an, nach den regeln der sprach-kunde, die KllccniHoder redc-künstler untersuchen eine rede »ach den regeln derrede-kunst, und die Oogici oder vcrnunfft-künstler nach ihrenlehrsätzcn. Wenn in oer »atur ein lebendiger eörper zerlegt,oder eist lebloser in seinen theilen erforschet wird, wenn dieEli;, inici oder scheidc-künstler alle eörper durch das fcuer inihre principio oder urstuffe» aufzulösen bemühet sind, sol-ches ist eine analists. Dergleichen auch in der kunst statt hat,wenn ein künstliches uhr-oder ander gewerck zerlegt, und ausE r einander