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lchU „den verbreite." * Und so erbarmt sich denn Gott, weß
n iW er sich erbarmen will -— und versagt seine Wohltha-
ten, wem er sie versagen will, ohne darum ungerechtMG zu seyn.
„Aber auf diese Weise, werdet ihr einwenden,K,!,: „hat denn doch der Mensch keine Schuld; er kann jach, tsj „dem Willen Gottes nicht widerstehen!
^ O Mensch, wer bist du, daß du mit Gott
M K, rechten willt! Spricht auch ein Werk zu seinem Mei-ster, warum hast du mich so, und nicht anders ge--macht? Hat der Töpfer nicht freie Macht über seinenM!'' Laim aus dem gleichen Klumpen ein zu ehrenvollemischiL und ein zu niedrigem Gebrauche bestimmtes Gefäß znverfertigen?
Und Gott sollte nicht eben das unumschränkteRecht über seine Menschen haben? Ihm sollte der^ A Vorwurf der Ungerechtigkeit gemacht werden können,^wenn Er-— strafbare, zum Verderben zubereiteteVerbrecher eine Zeitlang mit großer Langmuth undmKi> Schonung duldet, um einst an ihnen seine Strafge-^ richte um so fürchterlicher und warnender zu offenba-ren und seine gränzenlose Macht kund zu thun? oderwenn Er auf der andern Seite Menschen, die Er zuGenossen seiner Erbarmung und Seligkeit bestimmt hat,Elbas Eine Zeitlang als Verwaisete und Verworfene dahin-KW öehen läßt, um dann die Schäze seiner Herrlichkeit in^ ^ reicherm Maaße über sie auszuschütten? — DiesesVerfahren Gottes sollte ungerecht genennt werden' > können?
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* II. Mos. IX. 16 .