Band 
Erster Band.
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Einmal von uns doch nicht, Bruder! Dennauch uns hat Gott aus Juden und Heiden zu Mit-genossen seiner Erbarmung und Seligkeit berufen- Ichsage aus Juden und Heiden. Gott hat erfüllt, wasEr durch Hoseas versprach: „Ich will die, die nicht„mein Volk sind, mein Volk nennen , — und die„Verflossene soll meine Geliebte werden. In dem„Lande, wo es sonst hieß, sie sind nicht Gottes Volk,„wird man sie Kinder des lebendigen Gottes nennen!"

Ueber die Jsraeliten hingegen ruft Jesaias —und auch seine Worte sind nun erwahret: „WennJs-„raels Nachkommen zahllos wie Sand aus Meeres-„Ufer wären, so wird doch nur ein Ueberrest dem„Verderben entrinnen. Aufs genauste und schnell wird„Jehovah seinen Rathschluß auf Erde erfüllen. " * *Ja, izt kann man von Israel sagen, was eben derProphet an einem andern Orte weißagt: „Wenn„Jehovah Iebaoth uns nicht eine kleine Nachkommen-schaft übriggelassen hatte, wir wären gleich Sodoma„und Gomorra. " * * *

Also — und dawider kann Niemand Einwen-dung machen: „Die Heiden, die nach keiner Begna-digung strebten, haben gleichwol Begnadigung erlangt,„und sind um ihres Glaubens willen an Jesus Mes-„sias von der Strafe ihrer Vergehungen freigesprochen„worden. Die Jsraeliten hingegen, die auf dem We«„ge ihres Gesezeö den größten Reichthum der g'vttli-

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* Hoseas II. 2Z. I. ro. * * Jesaias X. 22.

* * * Jes. l. ?.