c.) Die tausend dreyhundert und fünf und dreis«sig Tage, die erreichen dann eigentlich die selige völ-lige Zeit der Freyheit und Seligkeit; weil es stehet:„Wohl dem, der erwartet und erreichet die tau«„send dreyhundert fünf und dreißig Tage!"
!
ä.) Eben so offenbar ist, daß nun die Zeit der !Aufhebung der Opfer, und der greulichen Entwei-hung Jerusalems bis auf heute fortdauert, bald zweytausend Jahre; und eben so offenbar, daß einmal 'die drey und eine halbe Zeiten etwas ganz eigenesseyn werden; nemlich, die ausserordentlichsien Ver-folgungen unter dem Antichrist, die da 6 an denMeßias gläubige —- nicht das ungläubige — Volk ^Israel treffen sollen, die Verfolgungen des Satansum des Glaubens — nicht Straffen Gottes um
des Unglaubens - willen seyn werden, „Euer
„Haus wird euch wüste — s'/xo« — gelassen
„werden; " und „der Greuel der Verwüstung —->— wird darauf haften; "waren, denk' ich doch, gleichgeltende Redensarten.
Also ist dieß als Eine Periode anzusehen, die Zeit derWüstlassung ihres Hauses, oder die Zeit des dau-renden Greuels der Verwüstung.
Wird es nun nach diesen Angaben noch schwerseyn, den rechten Sinn der folgenden Worte Danielszu treffen? „Und von der Zeit an, da das tägliche,,Opfer abgethan und der Greuel der Verwüstung„gegeben wird, werden sich taufend zweyhundert„neunzig Tage verlaufen. Wohl dem, der errvar« i
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