XV.
Ein Blik an den Sternenhimmel.
von W.
E>Sch versucht' es schon oft, wenn mir der Flam-
menblik
Durch die Schöpfungen flog, Ewiges Wesen! DirEine Hymne zu stammelnUnd Dein Lob zu verkündigen.
Oft schon brannte mein Herz über der Herrlichkeit,
Die sich allweit umher über den ErdKreis schwingt.Und die Lohe des Weyhrauchs
Stieg vvm Altar zum Thron hinauf»
Aber Ewiger nie -- nie Unaussprechlicher —Unanschaubarer! traf Deine Unendlichkeit —>
(Doch ein Schauer der Liebe >—)
Mir das innerste Leben durch —
Nie! — ich hub meinen Blik auf in der Mitternacht,Und im grausenden Blau glühte das SternenheerStill! >—' ihr ewiges Licht trafAuf die starrende * Macht herab.
Und dem Himmel entsank furchtsam und matt der
Blik
Als ob, Ewiger! D» Selbst über mir geschwebtIch ein Wurm ! — doch gedenketEhristuö meiner im Heiligthum.
XVI
* ES war Winter.