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Erster Band.
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XVI.

Klage.

Don M. W.

^Vergönne mir, o holde Abendstunde,

Daß sich mein Grani in deinen Schoos ergießt.Da meinem Arm und meinem MundeEin Freund für mich ! für mich entzogen ist.

Ich wandle gern der Wahrheit steile Pfade,Dring' murhig auch, um Licht zu seh'n, durch Nacht,

Und hoff' auf meines Gottes Gnade,

Wenn Angst in mir vor Irrthum oft erwacht.

Auch will ich gern die Wege einsam gehe».

Die Gott mich führt, und Wahrheit mir gebeut.

Und werd' ich matt; so will ich flehen.

Daß mir des Lebens Vater Kräfte leiht.

Allein, wenn Bruder spöttelnd auf mich schielenUnd mir mit sklavischen Gesezen dräun —-

Ach, sollte da mein Geist nicht fühlen.

Wie schwer es ist, ein <?rdenMensch zu seyn?

O dann verfließt mein Herz in stummen Klagen,Und schwebt und sinkt und steigt und wendet sich:

Dann, o Gesez, wer kann dich tragen,Empört den Geist die Wahrheit wider dich? —

Nimm,