Band 
Erster Band.
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haben sich auch Protestanten der menschlichen natür-lichen Beförderungsmittel der Reformation nicht zuschämen. Es ist wahr, was der Verfasser hierüberzu verstehen giebt; nämlich:

„Eben als Abschüttlung des päbstlichen Jochswar auch die Reformation den Fürsten und Herren,die sie annahmen, willkommen; die römische Hierar-chie hatte ihnen so große und häufige Eingriffe in ihreSouveränitätsrechte gethan; nun gelangten sie wiederzum Besize ihrer ganzen landesherrlichen Gewalt; einganzer zahlreicher Orden im Staate, auf dessen Rechteund Immunitäten sie lange eifersüchtig gewesen waren,kam wieder unter ihre Gerichtsbarkeit; große Sum-men Geldes, die vorher gen Rom geflossen waren,blieben nun für immer in ihren Ländern, und flößenzum Theil in ihre eigne StaatsKaffe; viele ansehnlicheDomänen und reiche Stifter fielen mit allen ihrenPrivilegien an sie zurük. Dieß wars, worauf siebey ihrem Beytritte zu der Reformation vorzüglich kal-kulirten, was ihnen die neue Lehre mit unter so sehrempfahl; die Reformatoren predigten in so fern Din-ge, wornach den Fürsten die Ohren jukten, und indieser Rükficht war ihre Kühnheit und Standhaftigkeiteben nicht unbegreiflich. Hätten hingegen die Fürstenkein kameralistisch-politisches Jntereße bey der Refor-mation gehabt, sie wäre schon schwerer einzuführengewesen; wer weis, ob sie jemals politisch eingeführtworden wäre?

Die Reformatoren lehnten sich deswegen auchan die Fürsten und Herren; mit ihnen, glaubten sie,

stehe