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stehe und falle ihr Werk; Luthers Lehre bekam ihreAutoritär von seinem gnädigsten Fürsten und Herrn,und die Anmerkung des oben angeregten Schriftstel-lers ist arg, aber wahr, wenn er sagt: „sie befürch-teten , die Glaubensverbesserung würde crstikt werden,wenn sie nicht durch Prinzen unterstüzt würde, diesich auch dazu bekennten; man muß demnach glauben,daß der Glaube der Reformatoren sehr klein war,und daß sie nicht Muth genug hatten, sich allein aufdas Versprechen Christi zu verlassen, wie sie hättensollen. " — Alles wahr bis auf das leztere: „wie siehätten sollen;" man konnte dieß durchaus nicht vonihnen fordern; denn ihr Werk war ja ein menschli-ches Unternehmen. Christus hatte es ihnen nichtaufgetragen; sie waren also auch nicht strafbar, wennsie es nicht auf ihn ankommen ließen, es als seinWerk zu beschüze», sondern sich mit ihrer Lehre un-ter die Adlerfittige ihrer Souveräne verbargen; aberdann sage niemand, daß ihr Werk in höherm Sinnegöttlich sey; ein Gottgesandter beliebt seine Lehre kei-nem Sonverain, er dekt sich unter keines fremdenHerren Schuz; denn er ist Gesandter, und redet imNamen seines Prinzipals, der seine Ehre schon rettenwird, weiß also von allem dem nichts, was die Re-formatoren bey ihrem Werke, wenn sie nicht Schwär-mer seyn wollten, thun borsten, und thun mußten;weiß nichts von allem diesem, was jene thaten, undwas, wenns ein eigentlich Gottgesendeter thäte, dannschon jene zweydeutigern und gehäßigen Namen ver-diente , die man unbillig dem Betragen der Reformar
P A toren