(Dein Reich komme! Amen, ja, komm bald, HerrJesu!)
November 1782.
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XX.
Anekdote
von
Prinz Eugen.
/Nugen, der nachmalige kaiserliche General - Feld-marschall, reiste nach Wien, um da Kriegsdienstezu nehmen. Er kam in ein Dorf, wo er bey einemBauer einkehrte. Es fehlte ihm an Gelde, um seineReise fvrtsezen zu können; in dieser dringenden Nothgieng er in eine Kammer, schloß sich ein und betete.Der Bauer näherte sich der Thüre, um zu hören,was der Prinz reden möchte; da hörte er die Worte:„O Gott, erbarme Dich doch eines armen Prinzen!"
Die Worte giengen dem Bauer sehr nahe. Erfragte den Bedienten: „was ist denn euer Herr ei-gentlich? ich glaube gar, er ist ein Prinz! " Der Be-diente, durch diese unerwartete Enrdekung betroffen,sagte ihm, ja. >—> „Und, sezte der Bauer hinzu,„hat kein Geld, und ist doch ein frommer Mann. Et-„was kann ich ihm leihen " — Er lieh dem Prinzeneinige hundert Thaler, der diese unerwartete Hülfenicht begriff.