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rmd Dauer seyn; wir möchten vielmehr jeden, dendas Aufsemverk seiner Kirche drükt. und der nach Frey-heit und Vollkommenheit schmachtet, auffordern, dieSache dem anzubefehlen, der allein verbessern kann,daß es gelte. Wir glauben, alle politischen Formenreifen, eben weil sie Menschenwerk sind, zu seiner Zeitab, und machen jener Hauptreforme Plaz, die derChrist täglich in seinem Morgen-Abend und Lisch.Gebet von dem Vater im Himmel erflehet. Untcrdeßrespektiern wir um des Herrn willen jede einmal ein-geführte Ordnung, so fehlerhaft und dürftig sie auchsey, weil wir glauben. Er wisse um alles, und oh-ne seinen Willen sey niemal nichts geschehen; und dieVerehrer des Evangeliums aus allen vier Kirchen ge-wbhnen sich immer mehr daran, über alle äußerlichenEinrichtungen des Kultus, dessen Gegenstand bey al-ler Verschiedenheit doch Einer und derselbe Herr ist,wegzusehen, und den Bruder aus jeder Kirche brü-derlich zu lieben und um des Herrn willen zu ehren.Es war von jeher so: in der sichtbaren Kirche war im-mer noch eine unsichtbare, deren Glieder sich allemalbald erkannten, und einander über Lander und MeereHand und Herz entgegen boten. Die Zeit, wanndiese Zerstreuten gesammelt, und einander in die Ar-me gebracht werden sollen, steht bey dem Herrn, undin gewißem Sinne bey seiner Gemeine; Er wartetauf das Gebet der Kirche, wartet, bis die Schaaleder Gebeter seiner Heiligen voll ist und überläuft.So sey denn unsers Herzens Wahlspruch:
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(Dein