Band 
Erster Band.
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„Taufe, wie Johannes der Täufer seine Jünger taufte:die christliche Lehre ist jünger wie die unsrige, diekannte Johannes nicht, und der ist unser Lehrer.

Die Sabäer feyern alle Freytage und Sonntage:an jenen dürfen sie arbeiten, an diesen aber nicht. —Unter ihren Priestern giebt es viele Zaubererdie ihre Kunst in der alt Syrischen Sprache ausüben.

So weit die Nachricht. Wir können uns überdiese Sekte Johannesjünger nicht befremden; wederüber die Gestalt ihres äußern Gottesdienstes — den-ken wir nur an die Geschichte des äußern Kultus inder ganzen christlichen Kirche selbst >— noch über den

Ursprung und die Fortdauer dieser Sekte- denken

wir nur au die Johannesjünger in Judaa selbst, diean ihrem Meister und seinem Beyspiele hiengen, auchda noch, da Jesus schon öffentlich aufgetretten war;Joh. m. 2Z, 26. Match. IX. 14. XI. 2. undan die Ephesinischen Johanncsjünger, von denen unsLukas folgende Geschichte erzählt: (Ap. Gesch.XlX. 17 „Es begab sich aber, indem Apollo zu Korinthenwar, daß Paulus, nachdem er die obern Länderdurchgezogen, gen Ephesen kommen. Und als eretliche Jünger gefunden, hat er zu ihnen gesagt:habt ihr, nach dem ihr gläubig worden seyd, denheiligen Geist empfangen ? Sie aber sagten zu ihm:Wir haben auch nie gehört, ob ein heiliger Geistsey. Und er sagte zu ihnen: Worauf seyd ihr denn

getauft