Band 
Erster Band.
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dem dumpfen Sinnlichkeitswust aller Hörenden nur Ein, Echo? Bey solcher Lage der Dinge >— was muß al-so nothwendig geschehen?

Entweder — mau muß die evangelischen For-derungen unendlich herabstimmen — Man muß dreyViertheile vom Evangelio vernichten, und den übri-gen Quart so wäßern, daß beynahe nichts mehr vomGeist übrig bleibt — und so wenig übrig bleibtwird immer noch mehr übrig bleiben, als der natür-liche Mensch -- oder der Mensch, so sinnlich, wie erist, halten kann —:

Oder -— der Mensch versucht's wörtlich, buch-stäblich zu halten. Er fühlt den unzertrennlichen Zu-sammenhang, das in einandergreifende unverlezlicheder evangelischen Forderungen >— daß man alles an-nehmen , oder alles verwerfen muß -- daß man nichtein moralisches Wort Jesu in einer Stunde, an einemOrt, zu denselben Personen gesagt auf alle Chri-sten ausdehnen — und das, so unmittelbar vorgehtund nachfolgt — nur auf einige wenige Menschenausschließender weise einschränken kann — daß esunsinnig ist, Jesum als seinen Herrn, seine Autho-rität anzunehmen, und ihn allemal nur mir der Hälf-te deS Gehorsams abzufertigen. Er wird also stren-ger Sittenlehrer, Sittenrichter, strenger Faster, Be-ther, Enthaltcr, Dahingehet, Aufopfern- — undam Ende, und in kurzer Zeit -—- gereuts ihn, daßer's ward >— oder er verzweifelt, daß er's nicht soganz geworden ist, wie eö das Evangelium forderte,und wie Er's werden zu können glaubte. Eins von

beyden