Band 
Erster Band.
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beyden wird allemal erfolgen. Man frage alle soge-nannten Pietisten. Sie waren erst, da ihnen die ho-hen Forderungen des Evangeliums einzuleuchten an»siengen, streng'und mulhig, sich und alle Welt zuverdammen. Sie siengen an, sich alles zu versagen.Sie gaben reiche Almosen. Sie besuchten keine eitle,lachende Gesellschaft'mehr. Sie verabscheuten Spielund Tanz. Sie stemmten sich an Christi Wortegleichsam an -— und konnten sich so auf eine gewiß«Höhe hinanklimmen -— Aber ach! lange, lange nichtzu der Höhe, die sie erklimmen wollten—- um de-ren willen sie ihren vormaligen guten Grund und Bo-den verkauften. Nun stehen sie in der Mitte -— we-der an der Höhe, die sie erzielten; noch an dem Bo-den , wo ihnen vorher auch wol gewesen war. Nunsind sie gewißermaßen elender, als zuvor. Sie sindweder in der Höhe, noch in der Tiefe — und werdensicherlich vom Himmel bedaurt, und von der Erdeausgelacht. Was ist zu thun — Kraft höher zusteigen , haben sie nicht — Sie sehen auch keine Pfa-de mehr vor sich, hinabzusteigen — wo sie nichtsmehr haben — nur Spott zu erwarten haben ——Guter Gott! wie schwer ist auch das für sie? Stei-gen sie herab — so werden sie gemeiniglich die schlimm-sten und leichtsinnigsten oder -— Heuchler. Bleibensie stehen, so leiden sie tägliche Todesangst. Hungerund Mangel-— und hinauf höher— sie könnennicht —

Warum? — Sie fingen ohne Glauben an.Sie copirten das Wort, das ihnen überhaupt wahrA 2 vorkam.