Band 
Erster Band.
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II

traut; der erlöse ihn nun, so er Lust zu ihm hat —hat er doch gesagt: Ich bin Gottes Sohn l —-aber das waren vorübergehende Tage und Stunde»—- Immer schwieg ihr Gott nicht. Je tiefer er ei»nige Zeit geschwiegen hatte, desto lauter sprach er her-nach für sie. Nie schwieg er ganz. Immer spracher durch diese oder jene entscheidende Stimme für sie.Für uns hat er noch nie entscheidend gesprochen. Nochnie hat er uns weder in unsern Herzen —> weder un-sern Freunden noch Feinden für seit? erklärt. Wirwissen nicht, daß er ist. Wir vermnthen's höchstens»Die ersten apostolischen Christen, auch die, die ihnnicht gesehen hatten, vcrmuthecen's nicht nur. Siewußtenö. Ich weiß, daß mein Correspondente lebt,obgleich ich ihn nicht gesehen habe — Denn er ant-wortet mir auf meine Briefe. Die rechten ChristenWissens, daß Jesus lebt, obgleich sie ihn nicht gese-hen haben —^ Denn er antwortet ihren Fragen, underhbrt ihre Bitten; denn sie erlangen etwas von ihm.Denn aus seiner Fülle schöpfen sie Gnad' um Gnade»Denn er wohnet in ihnen, als in seinen Tempeln —-und so wie sich der Gott Israels im Tempel und in derStiftshütte offenbarte — so Christus in den Christen-seelen. —- Darum ist der äußere Tempel — einschwaches Schattenbild zerstört; — aber nicht die Of-fenbarung Gottes, die ist nun nicht mehr an Ort undStelle gebunden — allenthalben will nun Gott in le-bendigen Tempeln wohnen, das ist, seine Gegenwartgewiß und fühlbar mache». In aller Glaubende«Herzen sich durch Jesum Christum offenbaren» Alle

Glau-