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're von der Versöhnung mit Gott durch Christum be-greifen , weil sie keine fortdaurende Einwirkung Chri-sti zugeben, die so natürlich wie alle anderen zugege-benen Mittheilungen zugehen kann, von denen unsdie tiefste Ursache meistens verborgen bleibt. Ein,Wirkung, oder Mittheilung des allwirkenden Wesensist an sich so wahrscheinlich, daß ich nicht begreife,wie dem Menschen schon eine Spur von dieser Lehrewidrig und schwärmerisch scheinen kann. Und wäresie das auch nicht, hätte sie nicht schon im Menschenselbst ihren sichersten Schuzredner; so ist sie einmaldie Lehre Christi selbst, fast in allen Kapiteln desEvangelium Johannes, und der Geschichte der Apostel,und so manchem, manchem Kapitel ihrer Briefe. Will ichmich einmal für Christi Lehre erklären, so muß ich auch dasmit Herz und Munde glauben und bekennen, undhabe zugleich dadurch den Aufschluß von der Lehre derVersöhnung , wobey sich so viele umsonst müde ge-dacht haben, weil sie nicht das Ganze der Offen«hahrung, das Evangelium mit einfältigem Herzenaufnehmen wollten, und es immer mit einem vonMenschenlehren eingenommenen Kopfe lasen. Wollteich aber diese Lehre Christi von Sich selbst, von derfortdaurenden Einwirkung und Bildung der Herze»nicht glauben, schiene sie mir vernunftlos, oder dach-te ich, daß ich sie dem Naturalisten nicht genug be-greiflich darstellen, und sie nicht in ein neuersonnenesden Bedürfnißen unsrer jezigen tief herabgesunkenenMenschheit angemessenes willkommnes System brin-gen könnte; so thue ich besser mich frey und wie ein
ehrlicher