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„Henoch war fünf und sechzig Jahr alt, als„er den Methusalah zeugte. Und nachdem er den„Mekhusalah gezeugt hatte, blieb er in einem göttr„lichen Leben drei hundert Jahr und zeugete Söh-„ne und Töchter. So lebte Henoch überhaupt„z6s. Jahr. Und weil er ein göttliches Leben„führte, so nahm ihn Gott zu sich, und er war„nicht mehr." I V. Mos. s, 21 >— 24.
Henoch verdiente als Muster eines bessern Lebens,göttlicher Belohnung und stillen Triumphs -— an dieSpize der Zeugen Gottes gestellt zu werden, deren dieWelt nicht werth war. Hebr. i r. Seine Zeitgenos-sen waren noch leicht zu zählen, und hatten sich dochschon in zwei Partheien getheilt, in die göttliche undmenschliche. Söhne Gottes und Söhne der Men-schen nennt sie Moses. Jene waren nichts wenigerals Halbgötter oder Heroen, sondern von menschli-chem Geblüt: allein ihr Ziel und ihre Laufbahn un-terschied sich von dem Lebenswandel der Gegenparteiso sehr, daß sie gleichsam von höherer Abkunft zuseyn scheinen. Die Zahl der göttlichen war bei wei-tem die Kleinste; und doch der menschliche Ursprungnoch so nahe, und eine Gemeinschaft mit Gott nochleicht — Wer sie suchte, brauchte nicht hinauf genHimmel, Gott ließ sich zu seinen Zeugen und Freun-den herab.
Zu jeder Zeit theilen sich die Menschen wohl inzwei Partheien dieses Unterschiedes, ob man gleichnicht zu jeder Zeit solche Unterscheidungsnamen zu
laßt