Wunsch und Idee einerSchriftlehre.
von I. F. A
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^VVjchts wäre den Bedürfnißen der Religion in »Nrfern Zeiten angemessener, und nichts mehr zuwünschen, als eine wahre Schriftlehre, worin dasSystem der Bibel eben so vollständig und unverstüm--mekt, als richtig und. lebhaft dargestellt wäre. Einsolches Werk, von einem oder mehrern Männern un-ternommen und ausgeführt, die philosophischen Scharf-sinn, richtige Auslegungsgabe, und Unpartheiligkeitgenug hätten, die wahre Grundlehre der Bibel richtigzu treffen, ihr ganzes System rein auszuziehen, undin der schiklichsten Ordnung und natürlichsten Verbin-dung vorzustellen, — ein solches Werk— wie müß-te es dem übereilten Reformationswesen, dem herr-schenden Unglauben, dem tödtenden Skepticismus,und den magern willkürlichen Wortformularen vor-beugen? wie könnte es berichtigen, wegräumen, undneu beleben?
Es fehlt freilich nicht an Büchern, die eineSchriftlehre versprechen, aber ich kenne kein einziges,was eine solche enthielte, eben so rein und geläutert,als vollständig und lebendig. Bücher dieses Namensgeben entweder blos unverdauete Lieblingssysteme; oder
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