Band 
Erster Band.
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le zu Einem großen göttlichen Plane arbeiteten, lassensich die einzelnen oft zufällig veranlaßten Aussprücheund Erklärungen eines Abrahams, Moses, Samuels,Davids, Salomons, Hiskias, Daniel, Jacharias,Matthäus, Johannes, Petrus und Paulus doch nichtso geradezu zusammen, wie in einen Glükstopf, wer-fen. Die Aussprüche in einzelnen Fällen richten sichimmer nach der verschiedenen Denkungsart der Ver-fasser und Zeiten, nach den individuellen Veranlassun-gen und tausend andern Dingen. So kann man z.E. auf die Worte Davids, „ich bin in Sünden em-pfangen , " nicht so geradezu die gewöhnliche Lehrevon der Erbsünde bauen, wie gemeiniglich geschiehet,wenn man bedenkt, in welcher Stimmung des Her-zens David war, als er diese Worte schrieb, und daßohne jene besondere Veranlassung diese Worte vielleichtin keinem Psalm sich fanden. So verhalt es sichin vielen andern Fällen. Daher nichts nöthiger alsdie Beantwortung der Frage, was bleibt ohne Rük-sicht auf alles Zufällige, ohne Rüksicht auf das Mehrund Weniger in der Denkungsart, als reine Wahr-heit übrig, und was bestätigt sich als solche, wennman die Natur selbst vergleicht? Wie kam dieseroder jener zu diesem und jenem Ausspruch? Liegt seinGedanke in der unveränderlichen Natur der Sache,oder in einer vorübergehenden Rührung ? was ist gött-liche Wahrheit nach göttlichem Zwek und Mitwirkung;und was ist dagegen individueller Ausdruk des blosmenschlichen Gangs? ? denn jede individuelle Lebhaf-tigkeit und Stärke des AuSdruks darf nicht nach ma-H s thema-