Ganze Völker habe» mit der Idee von einerGottheit den schändlichsten Misbrauch getrieben —sie entwürdigt und entehrt, — wodurch sie sich selbstgeschändet, und einen Beweis der äußersten Unver-nunft gegeben haben. 19 <— 2z.
Daher hat Gott sie ihrer eigenen Sinnesart über-lassen, die unter aller menschlichen Würde ist. v. 24». f.
Dies sagt derselbe Paulus, der sonst so oft ein-schärft , daß der Gott Himmels und der Erden so gutein Gott der Heiden als der Juden sey.
Damals war die Zeit, wo Gott den Heiden durchdie Apostel diese Wahrheiten an allen Enden der Welt»erkundigen und laut predigen ließ. Christus hattegesagt, der Geist kommt, und soll die Welt stra.fen. Diesen Beruf fühlte Paulus: darum ging er«ach Rom, Athen, Ephesus, Korinth, Jerusalem—— Es gibt so genannte Weise, die eben das Weis-heit nennen, wodurch ste doch ihren Wahnwiz offen-baren. v. 22.
Widernatürliche Laster wirken Brutalität desVerstandes und Herzens. 24.
Wenn der Mensch es nicht für das erste Bedürf-niß seiner Seele hält, Gott zu erkennen. Ihn inGedanken und Herzen zu haben, so läßt Gott es ge-schehen , daß er ganz unter die Würde seiner Natursinkt. 28.
Kap. 2.
v. 1. Gott urtheilt und richtet nach der Wahr-heik, und nicht nach äußern Verhältnissen, Namen
und