Band 
Erster Band.
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Aus träger Ueppigkeit hatten sie die guten Waffen ih-rer wakern alten Streiter verkauft und dafür diesegewählet; ja sie machten so gar jene Krieger von ge-prüfter Treue, Stärke und Uebung lächerlich, ver-ächtlich. Bitter weinte die Religion; als der ganzeHaufe ihr zurief: sie möchte gutes Muths seyn, siewollten bis zum letzten Othem Treue beweisen. Washilft mir, sprach sie, eure Treue, da eure Werkenichts taugen? Ich schwöre euch zu , als ich vormalsnakte, »«bewehrte Streiter ins Feld führte, da galtmir ein Märtyrer, Ein bis zum Tode treuer Kriegs«mann mehr, als hundert von Euch übergüldete, über-silberte, zarte, üppige Worthelden. Sie wandte sichund nahm ihren Weg fort.

IX.

Das Gernäld.

Eine Fabel.

von I. L. L.

(aus dem IV. Bande Physwgnomischer Fragmente.)

LZV^it unbeschreiblichem Genie mahlte ein Mahlereinen herrlichen Kopf >— die Unschuld. Mitunbeschreiblicher Freude sah ihm unter der Arbeit seinSohn zu. Ganz erfaßte er die Seele des Gemäldes.Als es aufs fleißigste vollendet war, schenkte es ihmder Vater. Mit königlicher Lust sezre es der Sohn inK Z st'»