Band 
Erster Band.
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PhotiuS sucht in den Worten Herodes zu denWeisen: „damit auch ich komme und ihn anbete u.„s. w." eine Prophezeihung, und vergleicht sie mitKaiphas Ausspruche Joh. XI. 49 — 52. Er denktsich im Herodes einen lawus bisrons, der nach seinemGeschlechte die Heiden, nach seiner Würde die Iu-den vorstellte. Sehr viele hämische und unnüze Ein-fälle, womit sich Herren und Diener brüsten, wür-den ein ganz ander Licht für uns gewinnen, wennwir uns bisweilen erinnern möchten, ob sie von sichselbst rede«, oder weißagend verstanden werden müs-sen. S. Christi. Magaz. II. B. I. St. Artik. I.und XVIII.

Ja, ihr feine Kunftrichter, fragt immer, wasWahrheit ist; und greift nach der Thüre, weil ihrkeine Antwort auf diese Frage abwarten könnet. Eu-re Hände sind immer gewaschen, es sey daß ihr Brodessen wollt, oder auch wenn ihr Bluturtheile gefällthabt.

Wenn eine einzige Wahrheit gleich der Sonneherrscht, das ist Tag; seht ihr, anstatt dieser einzi-gen , so viel als Sand am Ufer des Meeres, hier-nächst ein klein Licht, das jenes ganze Sonnenheeran Glanz übertrifft, das ist eine Nacht, in die sichPoeten und Diebe verlieben. Der Poet (2 Kor. IV.6.) am Anfang der Tage ist derselbe mit dem Dieb(Offenb. XVI. iZ.) am Ende der Tage. Da wirddenn kommen -er Herr, mein Gott, und alle Heili-gen