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er alle, die durch sein Erempel oder durch seine Leh, se» ^reu verführt worden wären, ernstlich vermahne, zurwahren katholischen Kirche zurükzukehren, und mit >i Hder Betheurung, daß er diese Schrift freywillig zur »Befriedigung seines Gewissens unterzeichnet habe. keim
Diese Schrift ward ihm unter dem Versprechen ^ xabgelistet, daß man es bald bey der Königinn dahin ^
bringen wolle, daß er in sein Amt wieder eingesezt ^
. werde; die rachsüchtige Königinn-gedachte aber, ihm ^damit seine Ehre zu rauben und seinem Namen einen ewi- § ^gen Schandflek anzuhangen. Es war demnach bey ^dem treulosen und grausamen Hof beschlossen, daß ihm ^dieser Widerruf nichts helfen sollte, und man gab ' ^Befehl, in ihn zu dringen, daß er seine Irrthümer ^ ,,
in der Kirche vor dem ganzen Volke anerkennen, und 'sodann aus der Kirche unverzüglich auf den Richtplazgeführt werden sollte. M
Kranmer, der entweder geheime Nachrichten vondieser Absicht hatte, oder würkliche Reue über diese ^Schwachheiten empfand, sczte die an ihn geschikten ^Deputierte in die größte Verwunderung. ^
Ihm wäre, sagte er, der Gehorsam wohl be--kannt, den er seiner Monarchin und den Gesezen schul-dig wäre, diese Pflicht gienge aber nicht weiter, alsdaß er sich ihren Befehlen geduldig unterwerfe, und ln
ohne Widerstand die härtesten Strafen leide, die sie hat
ihm auferlegen würde. Eine höhere Pflicht verbände zu
ihn, bey allen Gelegenheiten die Wahrheit zu reden, das
und die heiligen Glaubenslehren, die das höchste We- ^
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