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sen dem Menschen geoffenbart hatte, nicht durchniedertächtige Verlaugnung zu verlassen. Eine schlech-te Handlung in seinem Leben mache ihm die meisteUnruhe und Reue, nämlich das unlautere Glaubens-bekenntniß, worein er aus Schwachheit gewilligt,und welches ihm nur die Todesfurcht ausgepreßt habe.Er ergreife diese Gelegenheit, seinen Irrthum durcheinen freywilligen und aufrichtigen Widerruf wieder gutzu machen, und wäre Willens, die Glaubenslehremit seinem Blut zu versiegeln, von der er überzeugtwäre, daß sie vom Himmel selbst denMenschcn mitgetheiltworden sey. Da indessen seine Hand gefehlt, undsein Herz verrathen habe, so sollte sie zuerst durch einstrenges, aber gerechtes Urtheil bestraft werden, undfür ihr Verbrechen büßen.
Mau brachte ihn hierauf unter den grbsten Be-schimpfungen der Katholiken an den Pfahl. Mitbewundernswürdiger Kraft und Starke des Geistes er-trug er ihre Verachtung und die Pein seiner Strafe.Er strekte seine Hand aus, und hielt sie, ohne durcheine Miene oder Zukung das^ geringste Zeichen einesSchmerzens, oder nur eines Gefühls zu geben, in dieFlamme , bis sie ganz verzehrt war.
Ganz voll von Betrachtungen über seinen Feh-ler rief er zu verschiedenen Mahlen aus: diese Handhat gesündigt. Dieß Bekenntniß schien sein Herzzu beruhigen. Seine Mine war ganz heiter. Alsdas Feuer seinen Leib angezündet hatte, so war ergegen seine Marter unempfindlich; sein Gemüth warN 4 durch