Band 
Erster Band.
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und las sie alle durch; Er hielt aller Propheten Be» B>

ruf und Reden dagegen, und fand, daß die Juspi« kcgi

rirten zwar viele Redensarten aus den Propheten an- was

genommen hatten, doch vermißte er in ihrer Art sich woll

auszudrnken etwas gewißes, das er den Propheten viel

ganz eigen fand. Am liebsten will ich seinen eignen sfiril

Ansdruk geben: ich fand, sagt er, bey den Juspi- dach'

rirten, keine solche Macht von Dingen des Königreichs Leut

zu zeugen , wie bey den Propheten, und die Moral diese

kam mir wohl gut, aber allzupopular vor. Hier diel

fand er also Ursachen, von den Jnspirirten ein wem- siehe

ger günstiges Urtheil zu fallen, als er vorhin gefallthaben würde; doch fürchtete er sich auch hier von sei« chmnem eignen Geiste betrogen zu werden, deswegen woll« dmte er die ganze Sache izt Gott im Gebet vortragen, sa°!und dann die Untersuchung noch einmal vor die Hand ! lichnehmen. Nun fiel es ihm bei der genauern Unter- ml

suchung ein, daß er um seines Urtheils gewiß zu seyn ch!

in der heiligen Schrift selbst die Kennzeichen des pro- 8m

phetischen Geistes aufsuchen müßte; und ob es nicht W

seyn könnte, daß es höhere und niedrigere Grade von M

göttlicher Begeisterung geben könnte? niedrigere, bey sn

welchen noch Fehler seyn können, auf die etwa Pau« in

lus gesehen haben möchte, wenn er sagt: die Weis- ha

sagung verachtet nicht; aber gleich hinzusezt: prüfet ha

aber alles; höhere aber, wo keine Gefahr des Irr« j abthums mehr vorhanden wäre. Wann er hier zu Gun- H

sten der Jnspirirten entscheiden wollte, so fürchtete er ge

wieder auf der andern Seite selbst zum Schwärmer ich

zu werden, er suchte für sich selbst ein Gegenmittel kai

gegen <