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bey ihm die Entscheidung wenigstens in sofern, daß W !
er sich an sie nicht gebunden glaubte, womit denn auch »m '
seine Empfindung völlig übereinstimmend war. Man einzul
sieht hier, wie wenig Oe. etwas ungeprüft anzuneh-men schon in seiner Jugend gewohnt war, wie er sich k» als
aber auch sorgfältig vor dem andern Ertrem hütete, P T
etwas ohne vollständige Ueberzeugung geradezu zu ver- Deß
werfen. Ech!
Unter solchen Uebungen brachte Oe. seine In» Mist
gendjahre zu. Sein gutes Aussehen, seine Lebhaftig- cht,
keit, sein Fleiß, erwarben ihm überall, wo man ihn M
kannte, Beyfall. Es wurde ihm daher, als einem xW
Menschen, von dem man alles erwarten zu können M
glaubte, von verschiedenen Orten her der Vorschlag n,i
gemacht, daß er luru studiren sollte, und man ver- M
sprach ihm in diesem Fall alle mögliche Unterstüzung; ^
es wurde auch unter der Hand von Verheurathungenin angesehenen Familien die Rede. Dieß war besvn- ^ders seiner Mutter erwünscht, und ihm selbst gefiel ^
der Gedanke ein Politikus zu werden immer mehr, ^
besonders weil er aus verschiedenen Gründen es für ei- M
rie äußerst schwere Sache ansah, ein Theolog zu seyn. ^
Dieß aber war alles ganz gegen die Absicht seines Va- ^
ters; dieser hatte ihn von der zartesten Kindheit anzum Theologen bestimmt, und bedrohete ihn gewißer-maßen mit dem Fluch, wenn er diese Bestimmungverlassen würde. Dieß machte ihm bange, er schriebsich ganze Bogen von Gründen für das eine und fürdas andere auf, und konnte sich nicht entschließen.
Ueber dieser Unentschlossenheit wurde er manchmalc»
von