Band 
Erster Band.
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von seinen Vorgesehen zur Rede gesezt, und alle schie-nen sich verbunden zu haben, ihm das Lmäiumsunseinzureden. Man sagte ihm, er habe Gaben zu ei-nem Politikus, man könne sich ihn gar nicht vorstel-le» als einen Andächtigen. Endlich versuchte man esihm Befehlsweise aufzugeben, daß er sich einmal ent-schließen sollte. Allein die Antwort war noch immer:Er habe so viel Gründe xro als contra. Endlich ein-mal sagte er zu einem seiner Vorgesehen; Sie wissennicht, wie mir ist, ich fürchte Gott im Verborgnen.Dieser hieß ihn also in seine Kammer gehen, vor Gottniederfallen, und Ihn um eine veste Entschließungbitten. Dieß that er. Ich fuhr wie ein Pfeil, sagter, in meine Kammer, siel auf die Knie nieder, undwollte beten, konnte aber nicht, weil ich so viel Nei-gung zur Welt als zu Gott hatte. Mir gieng es ge-rade, wie dem Augustinuö, der auch so zwischen zweyenhieng, als er sich bekehren wollte. Unterdessen kames mir in Sinn: Was ists hernach, wenn du auchdie prächtigsten Kleider trägst, zu befehlen hast undallen Gipfel der Ehre erreichest? Es ist doch besserGott dienen. Oec> lervlre k-ibertas. (2.) Auf diesesrief ich Gott von ganzem Herzen an, mir alle Ab-P 2 sichten

(2.) Wer um Gottes willen, vor Gott und mit Gott—thut, wozu er ordentlich oder außerordentlich beru-fen ist, der dienet Gott, sey er Schafhirt oderSclenhirt, Christi Minister oder des Herzogs. Undwer so Gott dient, nüzt der Welt an seinem Orte,mehr als an jedem andern Orte. Wer Gott dient,ist ein Geistlicher auch im weltlichsten Stande; un-trer Gott nicht dient, ist ein weltlicher auch im geist-lichsten Stande.