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Die reisenden Schweizer.
Eine klagende Nachricht, aus Frankreich.Ienner 1781.
zittre bald , wenn ich einen reisenden Schwei-
zer erblike. Ich behauptete immer bey allen
Gelegenheiten, daß in der Schweiz mehr Tugend,Sitten und Religion anzutreffen sey, als in Frank-reich ; und das alles stoßen sie mir auf die erbärm-lichste Art über den Haufen. Sie affektiren Leistenund Atheisten zu seyn, und sind doch selbst darin blos-se Stümper. Fast allen, die ich gesehen habe, hatman in meiner Gegenwart gesagt: „Nicht wahr,„Monsieur, bey Ihnen ist man religiöser, eingezoge-nener, gesitteter? " Da antworten sie dann in ihremschlechten Französisch: daß das nur äußerlich verstan-den werden könne, daß man eben so stark denke, wiein Frankreich, eben so * * * „Aber das ist mir ein„trauriges Land, Ihre Schweiz; Sie haben ja weder
„Balle,
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Wendung, welch ein großes Fest des Genusses ge-ben sie! — So grab du den metaphysischenGrundideen ihrer historischen und praktischen Grund-ideen nach, und unternimm, was taufenden miS-lingt, und wenn es gelingt, nichts fruchtet. Mirgenügt an jenem Felde, und jener Duelle, und je-nem Genusse; Und hiedurch belehrt, gestärkt und er»quikt hab ich zu eilen, daß mein Tag nicht früher,als mein Tagwerk zu Ende sey ! — Eine Anmer-kung, die ich noch bey mancher Stelle dieser Lebens-beschreibung hinzu sezen mögte.