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Gottheit>— Gottmenschheit oder mit andernWorten : Wem'ö gegeben ist zu verstehen die Wvr,te Christus — Niemand erkennt den Vater,als nur der Sohn, und wem es der Sohn offen-baren will — Wer mich siehet, siehet den Va-ker — oder wer weiß, daß, wenn er in der LehreChristus bleibt, er beyde, den Vater und denSohn, hat: — O ein solches Angesicht laß mir
noch begegnen- du unerschöpflicher Freudenschö-
pfer -— daß ich auf ihm ruhe, oder -—> niederfalle-— und fühle — Hier ist Gottheit, oder sie istnirgends.
Je reiner, wahrer, wortloser, drangreicher,thatenreichcr, stiller, tiefer, inniger, lebendigerder Glaube ist; je weniger er Täuschung; je mehrer Empfindung und Erfahrung Gottes, Gottesin Christus ist: desto mehr reinigt sich, heiligtsich, vergöttlicht sich deine Physiognomie, zurFreude Gottes, und der Engel, die du glaubest,obgleich du sie nicht siehst, und die dich heißer lie-ben >— als du nicht glauben kannst und zurFreude der wenigen Edeln auf Erden, denen es ge-geben ist, die schwächsten Stralen aus der unsicht-baren Lichtwelt, aus deinem Antliz mit stillen Zü-gen zu trinken.
Auch die Nachäffung, der Nachschall dieserGesinnungen -- die Wortreligion oder Heucheley,und die Mischung von Gefühl und Schall, von
Wahr-