von Corsica. Z9
ist gewiß, daß in vielen Ländern verschiedene Artenvon Thieren, die man daselbst in alten Zeiten wohlgekannt hak, gänzlich ausgerottet sind. Ich binaber doch nicht geneigt zu glauben, daß der Schö-pfer eine Art von den mancherley Geschöpfen, dieer durch seine Allmacht erschaffen hat, gänzlich rnder Welt vernichten sollte.
Es sind Hafen genug in Corsica, aber keineKaninichen, obgleich Polybius an dem Orte, wo ervon den Thieren dieser Insel redet, zugleich auch dieKaninichen nennet, und sie nach ihrer Gestalt undEigenschaften umständlich beschreibet; indem er aus-drücklich saget, daß man sie in einiger Entfernungfür kleine Hasen ansehen würde; sobald sie aber ge-fangen waren, sich gleich ein großer Unterschiedsowohl in ihrem Ansetzn als Geschmacke zeige. Esgiebt hier keine Wölfe, noch einige andere von dengroßem wilden Thieren, woserne man nicht dieFüchse dahin rechnen will , die wirklich sehr groß undräuberisch sind. Man sagt, sie thun nicht allein denSchaafen großen Schaden, sondern sie fallen auchselbst die Fülle» an.
Man findet auch in Corsica eine große Man*nigfaltigkeit von Vögeln, den Adler, den Geyer,die wilde Taube, die Turteltaube, die Droßcl, dieAmsel, und viele von der kleinern Gattung, i»glei-chen cmc Menge von wilden Geflügel, als Nebhü-ner, Schnepfen und Wasservögel in den Seen.Die Droßcln und Amseln werden hier auch wegenihrer großen Anzahl als ein Stück des VogelfangsE 4 angc -