44
Beschreibung
Corsiea halten; indem sie zu gleichem Gebrauche an»gewendet werden. Die Corsen essen sie gebraten,Wie Brvdt. Ja sie lassen so gar Mehl daraus mah-len, und backen davon sehr guten Kuchen.
Corsica hat an Honig ebenfalls einen Ueberfluß;und die Insel ist schon in den ältesten Zeiten wegenihrer Bienen berühmt gewesen. Da sie den Rö-mern unterwürfig war, mußte sie jährlich überzweymal hundert tausend Pfund Wachs liefern *).Und in Wahrheit, der Lorbeer-Mandel-und Myr-tenbaum, in deren Blüthen die Bienen so vielSüßigkeit finden, sind hier sehr häufig, und dieHügel sind alle mit Thymian und andern wohlrie-chenden Krautern angefüllet. Dem ungeachtet hatman dieses Honig allezeit für bitter gehalten, unddie Ursache davon den Buchs-und Feigenbäumenzugeschrieben, wie Diodorus *') undplmius ***)bemerken; und eben dieses ist auch wohl der Grund,warum Lycidas beym Vir-gil k) wünschet, daß dieBienen feines Freundes den corsischen Buchsbaumnicht berühren möchten; so wie Marrial *) saget:„Wer es wagen wollte, dem geistreichen Ncrva noch
„Gedich-
*) /H, »ist. kom. lib. Xl.II. Csp, 7.
**) Fc»/. Ist,. V. csp. 29;.
*** ) ?//». »ist. N-c. Ist,. XVI. csp, 16.
-s ) LcloZ. IX- v- zo. 8ic rus LxrurcLS
eXLMLNL WXVS.
*) lib. IX- Lpiß. 26.
Auster lscunsto c^ui carmins inincre VIeruie
»/blaeis sxibur Corst« mest» st-bir.