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von Corsica.
Man findet hier ebenfalls eine Art von Gra-nalstcineir, die sehr harte sind, und den orientali-schen ziemlich nahe kommen, die ehemals zu Romso berühmt waren, und wovon noch Ucbcrbleibselvon prächtigen Säulen vorhanden sind, die'ausEgypten herstammcn sollen. Es würde vielleichtsehr ausschweifend seyn, zu muthmaßen, daß ei-nige von diesen Säulen aus Corsica herrührenkönnten; indem ich silbst zweifle, daß, ohne derhicroglyphischcn Figuren, welche die cgyptische Her-kunft schon deutlich zeigen, zu erwehnen, solchegroße Stücken von Granat in Corsica gefunden wer-den. Man hat hier auch Porphyr, und eine großeMannichfaltigkeit von Jaspis. Die prächtige Ka-pelle des Großhcrzogs von Toscana zu Florenz, istinmvendig mit corsischem Jaspis ausgeleget, welchesderselben ein sehr schönes Ansetzn giebt.
An den Ufern des Sees Jno findet man Stü-ckelt von Bergkristal, die sehr helle, und von fünfSeiten sind, als wenn sie ein Steinschneider zuge-schnitten hätte. Es giebt auch etwas davon in denBergen von Jstrien. Er ist so harte, daß er Feuerschlaget; und die Corsen bedienen sich desselben oftzu Flintensteinen.
Nicht weit von Vastia wird eine Art von Erz ge-graben, welches von den Landleuten pecra qua-cki kirg genennet wird, weil man es allezeit in kleinenviercckichten Stücken antrifft. Es ist fast eben sohart, als Marmor, hat eine Farbe wie Eisenerz,und wieget so schwer wie Bley. Die Corsen schrei-be»