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von Eorsica.
ficht eines über die Ladung gesetzten Schreibers (8u-perc-u-Av) anvertraueten. Er kehrete damit iAJahre nach Corsica zurück; und ließ bey seinerAnkunft so gleich den Aufseher,-cr" Schiffsladungums Leben bringen/ damit er dusch keM Federun-gen, die man von dieser Seite an ihn machen könn-te, fernerhin beunruhiget würde.
Unterdessen wcken die Franzosen, wie wir her-nach zeigen iverden, ach der Insel so mächtig gewor-den, daß Theodor, ob er gleich den Kriegsvorrathzu seiner Vertheidigung ach die Inftkgebracht hatte,doch nicht geneigt war, seine Person in Gefahr zu be-geben , da er horte, daß die Genueser eine ansehnli-che Summe auf seinen Kopf gefetzt hatten.
Er hielt vielmehr für rathsam, seinen Thron zwverlassen, und" seine ehrgeizigen Absichten der Si-cherheit aufzuopfern, und durch sein Beyspiel zu zei-^ gen, wie weit es ein kühner und verwegener Kopftreiben kann. Hatte Theodor ein wenig mehr Klug-heit und besseres Glück gehabt; so hatte er, nebstseinen Nachkommen, vielleicht die Krone unter demanständigen Vorwande, die Insel von der Unter-drückung befreyet zu haben, tragen können.
Man hat oft sagen wollen, daß Theodor durcheinige europäische Mächte sey heimlich unterstützetworden. Allein, dieses ganze Gerückt ist, so vielich habe erfahren können, völlig »«gegründet. Esiff freylich etwas Seltenes, eine Privatperson zufinden, die sich aus eigenem Antriebe zu einer Un-ternehmung von lmser Art begeben sollte. Doch
Theo-