von Corstca.
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turmischen Hofe mit neuen Vorschlagen. Die Ab-sicht derselben war, daß Corsica sich gänzlich unterden Schutz von Grosbrittannien begeben sollte. DieAbgesandten warteten so lange zu Turin, bis MylordBristol eine Antwort von den Ministern in London er-hielt, die zwar ihre Zufriedenheit über diesen Vorschlagbezeugten, und hosten die Corsen würden allezeiteben diese gute Gesinnung beybehalten; es wäreaber Letzt keine Zeit sich in einen Traktat mit ihneneinzulassen.
Da der Graf Domenico Rivarola sahe,daß er seinem Vaterlandc in der Entfernung ammeisten dienen könnte; so kehrte er nach Turin zu»rück, woselbst er die gütigen Gesinnungen Er. sar-dinischen Majestät gegen Corsica beständig unterhieltund verstärkte. Er starb als Oberster im Jahr i?48und hinterstes den Ruhm eines redlichen Mannesund tapfern Patrioten.
In eben dem Jahre führte das englische Schiff,der Nassau, unter dem Capitain Holcomb auser ei»nigen Transporten, auch zwey Bataillons nachCorsica, von denen das eine aus sardinischen unddas andere aus österreichischen Truppen bestund, undbeyde den Corsen zur Hülfe dienen sollten; allein dader allgemeine Friede zu Aachen geschlossen wurde;so konnte sich kein fremder Staat weiter darein mi»schen; und die Corsen und Genueser wurden aufsneue sich selbst überlassen.
Mylord Hailes hat unter seiner schätzbarenSammlung von historischen Handschriften zwey
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