von Corsica. IZ9
„tu,ermüdetes Volk sind. Und ich glaube, wenn sie„einen freyen Menschen an dem andern Ende der„Welt zu finden wüßten; so würden sie blos zum„Vergnügen dahin gehen und ihn auszurotten»suchen.,,
Mein man sahe bald, daß dieser Plan von Sei-ten Frankreichs mit vieler Staatsklugheit gemachtwar. Frankreich war den Genuesern einige Millio-nen Livres schuldig, und die Finanzen desselben wa-ren nicht so beschaffen, daß diese Summe bequembezahlt werden konnte. Doch die französischen Mini-ster sind niemals verlegen, einen Vortheilhaften Tra-ktat vor ihren Monarchen zu schließen. Sie sagtenden Genuesern frey heraus: „Wir können das Geld„noch nicht schaffen. Wir wollen aber sechs Batail-lons Hülfstruvpen nach Corsica schicken, und diese„sollen zur Tilgung unsererer Schuld auf Abschlag„gerechnet werden. „ Die Genueser, welche sichmit einem grausamen Vergnügen noch dessen erin-nerten, was Frankreich ehemals wider die Corsen ge-than hatte, zweifelten nicht, daß die französischenSoldaten, wenn sie wieder auf die Insel kamen,beständige Scharmützel wider die Corsen halten wur-den. Auf diese Weise würde Frankreich aufgebrachtwerden, und ein blutiger Krieg würde gewiß darauferfolgen, wodurch die Corsen aufs neuein den Standder Sclaverey gerathen könnten. Sie waren dahermit den gemachten Plane ausnehmend wohl zu-frieden.
Allein