von Corsica. 17 L
her würde er vielleicht eine schrecklichere Ceremonieausgeübet haben. Die Regierung von Corsica be-zeugte aufs neue ihr Mißvergnügen über die arger»liehe Verwegenheit der Republik Genua „welche,„wie sie sagte, ein Edict herausgegeben hat, wo-„durch sie nicht nur die gehörige Achtung gegen den„heiligen Stuhl aus den Augen gesetzet, sondern„auch sich unterstanden hat, sich in die Sache die-„ses Königreiches zu mischen, welches sie doch nicht„ivciter als ihren Fürsten erkennt. Dahero erklären„wir das besagte Edict für schädlich, in Absicht auf„die Religion und das apostolische Ansehen; als be-leidigend gegen die Majestät des Statthalters Ehri-„sti, als aufrührisch und der Sicherheit und Ruhe„unsers Staats gänzlich zuwider; und in Ansehung„unserer Gesetze und guten Sitten höchst verderblich.„Und wir haben es verurtheilt, daß es öffentlich„durch die Hand des Scharfrichters zerrissen und„verbrannt werden soll, und zwar zur Verhütung„solcher unanständigen Memoriale von Genua aufs„Künftige. „
Dieses Urtheil wurde in der Stadt Corte beyLrommelschlag unter dem Galgen auf eben dem Platzevollzogen, wo sonst das Haus des Bösewichts stand,der dem Giafferi ermordet hatte.
Es war ein sehr politischer Schritt bey den Cor-sen. Sie empfohlen sich dem Papste; sie zeigten sichstandhaft; gaben sich ein Ansehen, und machtenihre Feinde verächtlich.
Da