179
von Corsica.
können sich, wahrend ihres Lebens, einen ruhigenBesitz ihrer Güter versprechen; allein, man wirdvielleicht Verordnungen machen, um dadurch vieleNovitiate, besonders von jungen Leuten, zu ver-hindern.
Die korsische Geistlichkeit und vornemlich dieMönche, haben sich eifrig für die Sache der Patrio-ten bewiesen. Der Pater Leonardo, ein Francifca-ner und Professor auf der Universität zu Cor,e, hateine kleine Abhandlung unter dem Titel: vitcortolaci-o civile drucken lassen, worinncn er behauptet,daß diejenigen, welche in einem Treffen für ihr Va-terland umkommen, als Märtyrer anzusehen sind.Diese Lehre hat eine große Wirkung gehabt. Wirwissen, wie viel dieselbe bey den Türken und Russenausgerichtet hat. Ja, Cicero sagt es schon, daß derPatriotismus eine Tugend sey, welche den Himmelverdiene: „Alle diejenigen, welche die Wohlfarth„des Vaterlandes erhalten, befördern und vermeh-ren, haben einen gewissen und bestimmtcu Platz im„Himmel, wo sie eine immerwährende Glückselig-keit genießen. „ *)
Die Kriegsmacht von Corsica bestehet bornem-lich in einer wüthigen und tapfern Militz. Ein icderCorse bekommt sogleich eine Musquetc in seine Hand,wenn er im Stande ist, sie zu tragen. Sie sind auchwegen der beständigen Uebung in Schießen, vor-M 2 trefliche
*) < 7 / 17 . 8omn. §clp. Omnibus HUI parriam cnnleru-iue-rinr, Lciiuuerinr, suxerinr, cerrus eN in cocin er äe-ünirus tc-cus, vbi derck ssus tewxiceroo trusncur.