vonCorsica.
get quer über seine Schultern herab. Er tragetschwarzledcrne Camaschen, und eine ArtMützenvonschwarzen Tuche, die mit rothen Frieß gefüttert,und an der Stirne mit einem Stück von feinemund artig umnähetcn Stoffgczieret ist. Diese Mützeist den Eorsen besonders eigen, und eine sehr alteTracht. Sie ist auf allen Seiten aufgeschlagen, undwenn sie herunter gelassen wird, so hat sie die Ge-statt eines Helms, wie diejenigen sind, die wir ander Säule des Trajans sehen. Die corsische Trachtist überhaupt zum Durchstreichen in den Hölzern undBergen sehr bequem, und giebt den Menschen einlebhaftes und kriegerisches Ansehen.
Die Soldaten tragen keine Uniform, und dieCorsen haben weder Trommeln, Trompeten, Pfei-fen, noch andere Instrumente der kriegerischen Mu-sik, als eine große Seemuschcl, die am Ende durch-stochen ist, womit sie einen so lauten Schall machen,daß man es in einer großen Entfernung hören kann.Diese Seemufchel, würde zum Gebrauche auf derSee noch bequemer seyn. Virgil stellet den Tritonvor, wie er damit das Meer in Bewegung setze. *)
Der Obriste Montgomcry hat mit erzählt, daßdieses Instrument in Amerika, und insonderheit inCarolina, häufig gebraucht werde. Der Schall des-selben ist nicht helltönend und durchdringend, son-dern vielmehr matt und gedampft, wie der Schalleines großen Hornes. Doch hat es einige Aehnlich-M 4 keit
') Üb. X- v- «09. coerul» coock» Lx-
rerrcus kieu-