einer Reise nach Corsica. 287
«Belagerung von Furiani, auf unsere Kosten un-Verhalten. Wir wollen es zufrieden seyn, daß«mein Vetter aus dem Lande vertrieben werde, und«sich anheischig mache, niemals in die Insel zurück-«zukehren«. Ich wußte daß der Enkel ein würdigerMann war, und ich antwortete ihm: Sie sindbesser mit den Umstanden dieses Vorfalles bekannt.Mein Vertrauen ist so groß zu Ihnen, daß, wennSie sagen, daß die Begnadigung ihres Vetters ge-recht, und für Corsica nützlich und anständig seynwürde, ich Ihnen verspreche, diese Bitte zu gewah-ren. Er wendete sich hierauf um, brach in Thrä-nen aus, und verließ mich mit den Worten: „Ich«möchte die Ehre meines Vaterlandes nicht für -000«Ducaten verkaufen«. Und sein Vetter wurdehingerichtet.
Ob gleich -er General einer von den wirklichenMitgliedern des Syndicatgerichtes war, so nahmer doch selten seinen Sitz darinnen. Er blieb in sei-nem eigenen Zimmer, und wenn remand von denen,deren Streitsache vor dem Syndicatgerichte entschie-den, mit dem Urtheil nicht zufrieden war, so hat-ten sie eine Audienz bey dem Paoli, der niemalsermangelte, sie zu überzeugen, daß man ihnen Ge-rechtigkeit gethan hätte. Dieses schien mir einenothwendige Nachsicht bey einer so neuen Regierungzu seyn. Die Corsen, welche so lange in einem Standeder Anarchie gewesen waren, konnten noch nichtauf einmal ihr Gemüth dem ordentlichen Ansehender Justiz unterwerfen. Sie wollten sich daher
lieber